Corona Info - ACHTUNG: UNSERE ZUGANGSREGELN 

Liebe Patientinnen und Patienten,

wir sind wie gewohnt für Sie da und untersuchen und behandeln Sie in unserem gesamten Leistungsspektrum.

Sie können sich wie gewohnt sicher fühlen.

Wir bitten Sie als PatientIn kurz vor Ihrem Besuch einen Schnelltest auf CoV-SARS-2 zu absolvieren. So schützen Sie sich selbst und andere. Ein Vorzeigen Ihres (Selbst-)Testergebnisses am Empfang ist nicht nötig. Wir appellieren an Ihr freiwilliges Mitwirken und Ihr Verantwortungsbewusstsein. Herzlichen Dank für Ihr Verständnis.

Begleitpersonen und Besuchern können wir den Zutritt zur Praxis nur gewähren, wenn ein tagesaktueller Antigentest vorgelegt werden kann. Bitte halten Sie diesen bereit und zeigen ihn unaufgefordert am Empfang vor.

Diese Regelung gilt nicht für Begleitpersonen Minderjähriger. Die Regelung gilt auch nicht für Begleitpersonen von z.B. Demenzkranken und älteren, gebrechlichen Menschen.

Wir nutzen unsere großzügigen Räume optimal und achten wie immer sorgfältig auf alle Hygienemaßnahmen. Es stehen Ihnen nun drei große Aufenthaltsbereiche zur Verfügung. Im Obergeschoss haben wir einen ganz neuen Aufenthaltsbereich entstehen lassen.

Die aktuelle Corona-Verordnung des Landes Rheinland-Pfalz schreibt vor, dass Sie in den Aufenthaltsbereichen einen Mundschutz tragen und sich beim Betreten der Praxis die Hände desinfizieren. Wir haben Desinfektionsmittelspender für Sie bereitgestellt.

Wir bitten Sie, Ihren Termin zu verschieben, wenn Sie Fieber und/oder Husten haben oder sich krank fühlen.

Um die Wartezeiten in der Praxis zu verkürzen, muss Ihr Termin vorher vereinbart werden. Sie können Ihren Termin einfach online buchen oder auch stornieren.

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Welche Sonnencreme und welchen UV-Filter soll ich verwenden?

Von Dr. med. Robert Kasten
Sonnencremes mit einem chemische oder physikalischen UV-Filter schützen die Haut
Welche verschiedenen UV-Filter gibt es und welchen empfehlen wir. Und gibt es Nachteile/Auswirkungen von chemischen UV-Filtern? Wie erkennt man möglichst schnell eine unbedenkliche Sonnencreme. Was ist der Unterschied zwischen UVA- und UVB-Strahlen? Hier erfahren Sie, was Sie generell beim "sich sonnen" beachten sollten.

Was für verschiedene UV-Filter gibt es bei Sonnencremes (mineralisch/chemisch) und wie wirken sie?

Sonnencremes mit UV-Filter werden zum Schutz vor einem Sonnenbrand eingesetzt. Hierbei finden zwei Wirkprinzipien Anwendung. Zum einen kann das UV-Licht zurückgestrahlt werden. Dies geschieht durch mineralische Filter, wie zum Beispiel Titanoxid. Der zweite Schutzmechanismus beruht auf der Umwandlung der Lichtenergie in Wärme. Dies erfolgt durch die chemischen Filter. Zusätzlich kann ein Extrakt des Farns „Polypodium leucotomos“ in Kombination mit Lichtschutzcremes vor Lichtschäden schützen.

Welchen UV-Filter empfehlen Sie ?

Wir empfehlen unseren Patienten einen Lichtschutzfaktor zwischen 30 und 50. Der Lichtschutz sollte sowohl das UV-A als auch das UV-B Spektrum abdecken. Der Lichtschutz gegen UV-A ist bei den meisten Sonnenschutzmittel geringer als UV-B. Die Lichtsschutzcreme sollte 40 bis 80 Minuten wasserfest sein. Dies gibt auch im Wasser und beim Schwitzen einen UV-Schutz. Moderne chemische Filter oder physikalische Filter sind gleichermaßen geeignet die Haut zu schützen. Von den physikalischen Filtern gibt es inzwischen mikronisierte Zubereitungen, die keinen weißen Film auf der Haut zurücklassen.

Was sind die Nachteile/Auswirkungen von chemischen UV-Filtern? (sind chemische UV Filter wirklich so schlecht wie ihr Ruf?)

Ältere chemische UV-Filtern konnten im Blut nachgewiesen werden, wenn sie häufig und in hoher Konzentration aufgetragen wurden. Es gab Überlegungen, daß diese Filter dann selbst krebserregend sein könnten. Dies wurde jedoch beim Menschen nicht nachgewiesen. Vor Jahren wurde im Labor eine Hormonwirkung von chemischen Filtern gefunden. Bisher gibt es jedoch keine Nachweise, daß chemische UV-Filter den Hormonhaushalt beim Menschen krankhaft stören.

Woran erkennt man möglichst schnell eine unbedenkliche Sonnencreme?

Originalprodukte aus der Europäischen Union, der Schweiz und aus den USA entsprechen den offiziell geforderten Sicherheitsauflagen und sind deshalb als sicher anzusehen.

Was ist der Unterschied zwischen UVA- und UVB-Strahlen?

UV-A und UV-B bezeichnen bestimmte Wellenlängen der UV Strahlung. Das UV-A Spektrum umfasst die Wellenlängen zwischen 320 - 400 nm. Als UV-B bezeichnet man die Strahlung zwischen 290 und 320 nm. UV-B Strahlung wird durch die Ozonschicht, durch Wolken und auch durch Glas gefiltert. Die UV- A Strahlung wird kaum gefiltert, so daß 90-95 % der UV-Strahlung, aus UV-A besteht. Die Wellenlängen von UV-A und UV-B haben unterschiedliche Effekte auf die Haut. UV-B verursacht Sonnenbrand und Hautkrebs, die langwellige UV-A Strahlung dringt tiefer in die Haut ein und führt deshalb zur Hautalterung und Hautkrebs. Der Deutsche Wetterdienst ermittelt eine Vorhersage über die UV-Strahlung. Entsprechend dem UV-Gefahrenindex werden Schutzempfehlungen auf der Webseite des Deutschen Wetterdienstes veröffentlicht. UV Strahlung ist verantwortlich das Entstehen von schwarzem Hautkrebs (Melanom) und hellem Hautkrebs (Basaliom, Plattenepithelkarzinom).

Was sollte man generell beim „sich sonnen“ beachten?

Sonnenlicht hat eine nachgewiesen positive Wirkung auf das seelische Wohlbefinden. Auch die Bildung von Vitamin D in der Haut erfolgt unter dem Einfluß von UV-Licht. Insofern raten wir zu einem überlegten Umgang mit dem Sonnenlicht. Zwischen10:00 und 16:00 Uhr ist die UV Strahlung ist am stärksten. In dieser „Siestazeit“ sollte man es wie die Bewohner südlicher Länder machen und sich nicht längere Zeit im Freien aufhalten. Wenn man sich im Freien aufhalten muß, empfehlen sich zusätzlich zur Sonnenschutzcreme eine synthetische Lichtschutzkleidung, eine Kopfbedeckung mit seitlicher Krempe und eine gute Sonnenbrille. Was tun bei einem Sonnenbrand?

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