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Neues bei der Erkennung von Melanomen

Melanom behandeln in Mainz
Schwarzer Hautkrebs kann in der Hautarztpraxis Dr. Kasten in Mainz behandelt werden

09.06.2017| Dr. med. Robert Kasten

Eine ganz neu veröffentlichte Studie der medizinischen Universität Wien bestätigt unsere Erfahrung der letzten zehn Jahre. Die Dermatoskopie hilft besonders bei der Erkennung von schwer erkennbaren Melanomen, die flach und klein sind.

Die Videodermatoskopie verbessert das Entdecken dünner Melanome und kann unseren Patienten mehr Sicherheit geben. Eine ganz neu veröffentlichte Studie der medizinischen Universität Wien bestätigt unsere Erfahrung der letzten zehn Jahre. Die Dermatoskopie hilft besonders bei der Erkennung von schwer erkennbaren Melanomen, die flach und klein sind.

Was bedeutet Dermatoskopie und Videodermatoskopie?

Ein Dermatoskop ist eine technische Lupe mit der Ihr Hautarzt durch die obere Hautschicht hindurchschauen kann und die Struktur eines Hautmals besser beurteilen kann. Es gibt viele mikroskopische Zeichen und Merkmale, die für eine Hautveränderung typisch sind. Kann Ihr Dermatologe diese Zeichen feststellen, ermöglicht es eine sicherere Diagnosestellung.

Bei der Videodermatoskopie wird eine mikroskopische Fotographie des Hautmals erstellt, die Ihr Hautarzt auf einem hochaulösenden Bildschirm analysiert. Bei dieser Methode sind die Hautmerkmale noch besser und sicherer zu erkennen. Wenn die mikroskopischen Bilder gespeichert werden, kann bei Folgeuntersuchungen eine genauer Vergleich zwischen den Hautmalen erstellt werden. Wenn keine Veränderung auftritt, muß das Hautmal meist auch nicht entfernt werden. Zusätzlich kann ein Analyseprogramm Ihren Hautarzt bei der Diagnosestellung unterstützen.

Früherkennung von Melanomen

Mit dem Dermatoskop, dem täglichen Handwerkszeug der Dermatologen in Ihrer Praxis Dr. Kasten können gefährliche Hautveränderungen, wie das Melanom (schwarzer Hautkrebs) besser und schneller entdeckt werden. Je früher ein Melanom entdeckt und behandelt wird, desto besser sind bekanntlich die Chancen, daß die Erkrankung komplett ausheilt. 

Aber gerade bei Patienten, die viele Pigmentmale aufweisen, kann es auch mit der Dermatoskpie mitunter schwierig sein, einen schwarzen Hautkrebs zu entdecken. Die Untersuchung von Pigmentmalen mit der Videodermatoskopie (z. B. mit dem Fotofinder) liefert zusätzliche Informationen und hilft die Früherkennung zu verbessern. Melanome, die zunächst unauffällig erscheinen, werden mit der Videodermatoskopie so leichter diagnostiziert. Denn mit dieser modernen Technik ist es in Ihrer Praxis Dr. Kasten in Mainz möglich auch kleine Veränderungen von Pigmentmalen aufzudecken.

Wie läuft die Videodermatoskopie ab?

Um es vorweg zu nehmen: Es handelt sich um eine schmerzlose Untersuchung ohne Strahlen. Ihr Hautarzt oder Ihre Hautärztin untersucht Ihre Hautveränderungen mit einem Dermatoskop, Hierbei handelt es sich um eine speziellen Lichtlupe, mit der man durch die oberen Hautschichten sehen kann. Dies gelingt durch einen Polarisationsfilter im Dermatoskop. Dann werden die auffälligen Hautmale markiert. Im Anschluß ertigen wir  Übersichtsfotos und mikroskopischen Aufnahmen an.

Die mikroskopischen Bilder werden dann von Ihrem Hautfacharzt, gegebenenfalls mit Computerunterstützung, analysiert. Wenn die digitale Dermatoskpie wiederholt wird, können die mikroskopischen Bilder verglichen werden und so auch kleine Veränderungen erkannt werden.

Ergebnisse der Studie zur Videodermatoskopie

In der Wiener Studie zeigte sich, daß die Überwachung mit der digitalen Dermatoskopie frühe Melanome besser entdeckt werden können. Außerdem fand man, daß bei denjenigen Patienten die bereits bei der Erstuntersuchung ein Melanom aufwiesen, bei den Folgeuntersuchungen häufiger ein weiterer schwarzer Hautkrebs entdeckt wurde. 

Unserer Erfahrung nach finden sich auch bei Patienten, die einen sogenannten „hellen Hautkrebs“ entwickelt haben (Basaliom, Spinaliom), häufiger dünne Melanome bei den Kontrolluntersuchungen. 

Wie oft sollte die digitale Dermatoskopie erfolgen?

Die Intervalle für die Kontrollen legt der Dermatologe individuell fest. Bei vielen auffälligen Pigmentmalen können manchmal kurzfristige Untersuchungen, zum Beispiel nach drei oder vier Monaten erforderlich sein. Wenn bei wiederholten Videodermatoskopien keine Veränderung zu sehen ist, können die Intervalle wieder ausgedehnt werden. 

Bei sich bereits ein Melanom oder ein heller Hautkrebs entwickelt hatte, untersucht man mindestens halbjährlich die Haut. So können Veränderungen rechtzeitig entdeckt werden und bösartige Hautveränderungen meist sicher geheilt werden.