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Straffere und schönere Haut mit Sculptra (Polymilchsäure)

Natürliche Hautstraffung durch Kollagenstimulation

Straffere und schönere Haut mit Sculptra(Polymilchsäure)
Sculptra (Polymilchsäure)
Behandlungsdauer

20-30 Minuten

Betäubung

evtl. betäubende Creme

Gesellschaftsfähigkeit

meist am nächsten bis übernächsten Tag (Schwellungen, Bluterguss)

Nachsorge
  • täglich 5-mal 5 Minuten Massage der behandelten Areale
  • 1–2 Wochen auf intensive körperliche Aktivitäten, Sauna, Schwimmbad oder Hitzeeinwirkung verzichten.
Kosten

790 Euro eine Ampulle

1290 Euro zwei Ampullen

Der genaue Bedarf wird individuell festgelegt,  je nach Hautbild und Behandlungsziel. Als grobe Orientierung gilt: Pro Lebensjahrzehnt wird etwa eine Ampulle benötigt. Das heißt, bei einer 50-jährigen Person kommen in der Regel fünf Ampullen zum Einsatz, verteilt auf meist drei Behandlungssitzungen.

Ihre Sculptra-Behandlung

1

Analyse des Volumenmangels und der Hautelastizität sowie Besprechung des Sculptra-Wirkprinzips und der Behandlungsserie.

2

Gezielte Injektion von Poly-L-Milchsäure in die Behandlungsareale zur schrittweisen Kollagenneubildung.

3

Fortführung der Behandlung, nach 6-8 Wochen, meist 3 Sitzungen insgesamt, meist eine Ampulle pro Lebensjahrzehnt

Was ist Sculptra?

Sculptra ist ein innovativer Kollagen-Biostimulator auf Basis von Polymilchsäure (Poly-L-Milchsäure, PLLA). Dieses Medizinprodukt regt die Hautzellen dazu an, Kollagen zu produzieren. Sculptra wird im Labor hergestellt und ist vegan. Anders als klassische Filler, die Falten sofort auffüllen, sorgt Sculptra für eine langfristige Stimulation der körpereigenen Kollagenbildung. Dieser hautstraffende Effekt entwickelt sich über mehrere Wochen und hält auch dann an, wenn die Polymilchsäure bereits vollständig vom Körper abgebaut wurde.

Polymilchsäure ist seit Jahrzehnten in der Medizin bekannt und bewährt, unter anderem als Material für selbstauflösende Fäden in der Chirurgie.

Anwendungsgebiete im Gesicht

Sculptra eignet sich ideal für die Behandlung folgender Probleme:

  • Volumenverlust bei eingefallenen Wangen oder Schläfen
  • Straffung erschlaffter Haut an Wangen, Kinnlinie und Unterkieferkontur
  • Verbesserung tieferer Nasolabialfalten und Marionettenlinien
  • Allgemeine Hauterschlaffung und Verlust der Elastizität
  • Verbesserung grobporiger Haut und eingesunkener Aknenarben (optimal in Kombination mit Subzision, Laserbehandlung und RF-Mikroneedling)

Wie wirkt Sculptra?

Nach der Injektion der Polymilchsäure in tiefere Hautschichten werden die Hautzellen (Fibroblasten) angeregt, neues Kollagen zu produzieren. Dies führt zur Verbesserung der Hautelastizität und Festigkeit. Im Gegensatz zu Hyaluronfillern füllt Sculptra nicht direkt Falten auf, sondern verbessert die gesamte Hautqualität nachhaltig und natürlich. 
Der Straffungseffekt ist natürlich und baut sich über mehrere Wochen langsam auf.

Besonders gute Ergebnisse lassen sich erzielen, wenn man die Sculptra-Behandlung mit Genius-Radiofrequenz-Mikroneedling kombiniert. Beide Methoden ergänzen sich hervorragend und stimulieren additiv die Kollagenbildung.

Behandlungsablauf

Eine komplette Sculptra-Behandlung besteht meist aus drei Sitzungen, jeweils im Abstand von etwa einem Monat:

  • Jede Sitzung dauert etwa 20–30 Minuten.
  • Das Präparat wird mit sehr feinen Nadeln oder Mikrokanülen in die Haut injiziert.
  • Direkt nach der Injektion erfolgt eine sanfte Massage des behandelten Areals, um eine gleichmäßige Verteilung der Polymilchsäure zu gewährleisten.

Für wen ist eine Sculptra-Behandlung geeignet und für wen nicht?

Optimal geeignet bei:

  • Wunsch nach Hautstraffung und verbesserter Hautelastizität (insbesondere in Kombination mit Laser oder RF-Mikroneedling)
  • Feinen Fältchen und erschlaffter Haut
  • Grobporiger Haut oder Aknenarben (insbesondere in Kombination mit Laser, oder RF-Mikroneedling)

Nicht geeignet bei:

  • Wunsch nach sofortiger Auffüllung einzelner Falten („Soforteffekt“)
  • Ungeduldigen Personen, die schnelle Ergebnisse erwarten

Nachsorgeempfehlungen

Für optimale Ergebnisse beachten Sie bitte:

  • In den ersten fünf Tagen nach der Behandlung täglich 5-mal 5 Minuten Massage der behandelten Areale durchführen.
  • 1–2 Wochen auf intensive körperliche Aktivitäten, Sauna, Schwimmbad oder Hitzeeinwirkung verzichten.
  • Am Behandlungstag kein Make-up verwenden (ab dem nächsten Tag möglich).
  • Hohen Sonnenschutz verwenden.

Gesellschaftsfähigkeit und Ausfallzeiten

Da die Behandlung minimal-invasiv erfolgt, sind Sie meist schon am nächsten oder übernächsten Tag wieder gesellschaftsfähig. Vorübergehende Rötungen, Blutergüsse oder Schwellungen sind möglich.

Wann sind Ergebnisse sichtbar?

  • Erste sichtbare Ergebnisse treten ca. 4 Wochen nach der ersten Sitzung auf.
  • Die volle Wirkung zeigt sich meist 2–3 Monate nach Abschluss aller Sitzungen.
  • Die erzielten Ergebnisse halten im Schnitt etwa zwei Jahre oder länger an.

Um langfristige Effekte zu erhalten, empfehlen wir eine Auffrischung nach etwa zwei Jahren.

Mögliche Nebenwirkungen und Kontraindikationen

Sculptra gilt allgemein als sicher und gut verträglich. Mögliche Nebenwirkungen sind:

  • Rötungen, Schwellungen oder Hämatome
  • Druckempfindlichkeit an der Injektionsstelle
  • Bildung von Knoten unter der Haut (meist nur tastbar, nicht sichtbar)

Durch neue, stärker verdünnte Sculptra-Präparate tritt das Risiko von Knötchenbildungen deutlich seltener auf als früher.

Kontraindikationen:

  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Akute Hautinfektionen

Dies wird selbstverständlich im Beratungsgespräch individuell mit Ihnen besprochen.

Vorteile der Sculptra-Behandlung

  • Natürliche und lang anhaltende Ergebnisse (oft ca. 2 Jahre oder länger)
  • Stimulation der körpereigenen Kollagenproduktion
  • Gute Kombinierbarkeit mit anderen Behandlungen wie RF-Mikroneedling und Laser und
  • Vegan und biokompatibel, da im Labor hergestellt
  • Bewährtes Material (Polymilchsäure), das seit Jahrzehnten in der Chirurgie verwendet wird

FAQ

Was ist Sculptra?

Sculptra ist ein injizierbarer Wirkstoff auf Basis von Poly-L-Milchsäure. Im Gegensatz zu klassischen Fillern füllt Sculptra nicht primär Volumen auf, sondern regt den körpereigenen Kollagenaufbau an. Die Haut wird über Wochen dichter, fester und elastischer.

Kann Sculptra mit anderen Behandlungen kombiniert werden?

Ja, Sculptra lässt sich gut mit anderen ästhetischen Behandlungen kombinieren. In unserer Praxis empfehlen wir häufig die Verbindung mit Hyaluron-Fillern, Botox oder Laserbehandlungen. Da Sculptra die Kollagenstruktur langfristig aufbaut, während Filler sofortige Volumeneffekte erzielen, ergänzen sich beide Verfahren ideal. Die genaue Kombination besprechen wir individuell im Beratungsgespräch.

Wann sind erste Ergebnisse sichtbar?

Sculptra wirkt anders als klassische Filler: Da der Wirkstoff Poly-L-Milchsäure die körpereigene Kollagenproduktion anregt, baut sich das Ergebnis schrittweise auf. Erste sichtbare Verbesserungen zeigen sich meist nach 4 bis 6 Wochen. Das volle Ergebnis entfaltet sich über mehrere Monate und hält dann bis zu 2 Jahre an.

Für wen ist Sculptra geeignet?

Sculptra eignet sich besonders für Patienten, die einen natürlichen, allmählichen Verjüngungseffekt wünschen. Klassische Anwendungsgebiete sind eingefallene Wangen, allgemeiner Volumenverlust und Hautlaxizität an Hals, Dekolleté oder Oberarmen.

Wie viele Sitzungen sind nötig?

In der Regel sind zwei bis drei Sitzungen im Abstand von vier bis sechs Wochen sinnvoll. Das Ergebnis baut sich langsam auf, nach etwa drei bis sechs Monaten ist der volle Effekt sichtbar. Diese Allmählichkeit ist für viele Patienten ein großer Vorteil, weil das Umfeld die Veränderung als natürlich wahrnimmt.

Wie lange hält das Ergebnis?

Die durch Sculptra angeregte Kollagenneubildung hält im Schnitt zwei bis drei Jahre, oft auch länger. Damit gehört Sculptra zu den länger wirksamen Bio-Stimulanzien in der ästhetischen Medizin.

Worin unterscheidet sich Sculptra von Hyaluron?

Hyaluron-Filler wirken sofort und liefern direkten Volumeneffekt. Sculptra arbeitet langsamer, dafür über die körpereigene Kollagenbildung. Beide Verfahren ergänzen sich gut: Hyaluron für die gezielte Konturierung, Sculptra für die flächige Hautqualität.

Welche Ausfallzeit ist zu erwarten?

Direkt nach der Behandlung können leichte Schwellungen und vereinzelt blaue Flecken auftreten, die sich innerhalb weniger Tage zurückbilden. Wichtig ist die regelmäßige Selbstmassage des behandelten Areals in den folgenden Tagen, um eine gleichmäßige Verteilung zu unterstützen.

Welche Rolle spielt Sculptra im Skin-Longevity-Konzept?

Sculptra ist einer der zentralen Bausteine im Skin-Longevity-Konzept unserer Praxis. Statt einzelne Falten reaktiv aufzufüllen, geht es bei Skin Longevity darum, die Hautqualität langfristig zu stärken und den natürlichen Alterungsprozess zu verlangsamen. Genau das leistet Sculptra: dauerhafte Stimulation der körpereigenen Kollagenbildung. Im individuellen Jahresprotokoll kombinieren wir Sculptra häufig mit Polynukleotiden zur Hautregeneration, Genius Radiofrequenz-Mikroneedling für den Kollagenaufbau in der Tiefe und LaseMD Thulium-Laser für die Oberflächenerneuerung.

Welche Nebenwirkungen können bei Sculptra auftreten?

Sculptra gilt als sicheres, gut verträgliches Präparat. In den ersten Tagen nach der Behandlung können Rötungen, leichte Schwellungen, Druckempfindlichkeit oder kleine Blutergüsse an den Injektionsstellen auftreten. Diese Reaktionen klingen meist innerhalb weniger Tage ab. Selten kommt es zur Bildung kleiner, tastbarer Knötchen unter der Haut, die in der Regel nicht sichtbar sind. Mit den heute verwendeten, stärker verdünnten Präparaten und der konsequenten Eigenmassage nach der Behandlung ist dieses Risiko deutlich geringer als noch vor einigen Jahren. Bei Schwangerschaft, Stillzeit oder akuten Hautinfektionen im Behandlungsareal verzichten wir auf die Behandlung.

Wie sicher ist Sculptra? Seit wann ist das Material bewährt?

Sculptra basiert auf Poly-L-Milchsäure, einem Material, das in der Medizin seit Jahrzehnten eingesetzt wird, unter anderem als selbstauflösendes Nahtmaterial in der Chirurgie. Sculptra selbst ist seit 1999 in Europa CE-zertifiziert (Medizinprodukt der Klasse III) und damit eines der am längsten bewährten Bio-Stimulationsverfahren überhaupt. Die FDA-Zulassung in den USA folgte 2004 für die Behandlung der HIV-bedingten Lipoatrophie, 2009 dann für den ästhetischen Bereich. In unserer Praxis haben wir mit Sculptra langjährige Erfahrung und arbeiten nach den aktuellen Verdünnungs- und Injektionsstandards, die das Risiko von Nebenwirkungen wie Knötchenbildung deutlich minimiert haben.

Dr. med. Robert Kasten

Verfasst & medizinisch geprüft von

Dr. med. Robert Kasten, Facharzt für Dermatologie

Mitglied: American Society for Dermatologic Surgery, Deutsche Gesellschaft für Dermatochirurgie, Deutsche Gesellschaft für Dermatologie.
Dr. Kasten ist seit 1998 in der ästhetischen und operativen Dermatologie tätig und leitet die Praxis Dr. Kasten Hautmedizin in Mainz.

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