
| Sculptra (Polymilchsäure) | |
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| Behandlungsdauer | 20-30 Minuten |
| Betäubung | evtl. betäubende Creme |
| Gesellschaftsfähigkeit | meist am nächsten bis übernächsten Tag (Schwellungen, Bluterguss) |
| Nachsorge |
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| Kosten | 790 Euro eine Ampulle 1290 Euro zwei Ampullen Der genaue Bedarf wird individuell festgelegt, je nach Hautbild und Behandlungsziel. Als grobe Orientierung gilt: Pro Lebensjahrzehnt wird etwa eine Ampulle benötigt. Das heißt, bei einer 50-jährigen Person kommen in der Regel fünf Ampullen zum Einsatz, verteilt auf meist drei Behandlungssitzungen. |
Analyse des Volumenmangels und der Hautelastizität sowie Besprechung des Sculptra-Wirkprinzips und der Behandlungsserie.
Gezielte Injektion von Poly-L-Milchsäure in die Behandlungsareale zur schrittweisen Kollagenneubildung.
Fortführung der Behandlung, nach 6-8 Wochen, meist 3 Sitzungen insgesamt, meist eine Ampulle pro Lebensjahrzehnt
Sculptra ist ein innovativer Kollagen-Biostimulator auf Basis von Polymilchsäure (Poly-L-Milchsäure, PLLA). Dieses Medizinprodukt regt die Hautzellen dazu an, Kollagen zu produzieren. Sculptra wird im Labor hergestellt und ist vegan. Anders als klassische Filler, die Falten sofort auffüllen, sorgt Sculptra für eine langfristige Stimulation der körpereigenen Kollagenbildung. Dieser hautstraffende Effekt entwickelt sich über mehrere Wochen und hält auch dann an, wenn die Polymilchsäure bereits vollständig vom Körper abgebaut wurde.
Polymilchsäure ist seit Jahrzehnten in der Medizin bekannt und bewährt, unter anderem als Material für selbstauflösende Fäden in der Chirurgie.
Sculptra eignet sich ideal für die Behandlung folgender Probleme:
Nach der Injektion der Polymilchsäure in tiefere Hautschichten werden die Hautzellen (Fibroblasten) angeregt, neues Kollagen zu produzieren. Dies führt zur Verbesserung der Hautelastizität und Festigkeit. Im Gegensatz zu Hyaluronfillern füllt Sculptra nicht direkt Falten auf, sondern verbessert die gesamte Hautqualität nachhaltig und natürlich.
Der Straffungseffekt ist natürlich und baut sich über mehrere Wochen langsam auf.
Besonders gute Ergebnisse lassen sich erzielen, wenn man die Sculptra-Behandlung mit Genius-Radiofrequenz-Mikroneedling kombiniert. Beide Methoden ergänzen sich hervorragend und stimulieren additiv die Kollagenbildung.
Eine komplette Sculptra-Behandlung besteht meist aus drei Sitzungen, jeweils im Abstand von etwa einem Monat:
Optimal geeignet bei:
Nicht geeignet bei:
Für optimale Ergebnisse beachten Sie bitte:
Da die Behandlung minimal-invasiv erfolgt, sind Sie meist schon am nächsten oder übernächsten Tag wieder gesellschaftsfähig. Vorübergehende Rötungen, Blutergüsse oder Schwellungen sind möglich.
Um langfristige Effekte zu erhalten, empfehlen wir eine Auffrischung nach etwa zwei Jahren.
Sculptra gilt allgemein als sicher und gut verträglich. Mögliche Nebenwirkungen sind:
Durch neue, stärker verdünnte Sculptra-Präparate tritt das Risiko von Knötchenbildungen deutlich seltener auf als früher.
Dies wird selbstverständlich im Beratungsgespräch individuell mit Ihnen besprochen.
Sculptra ist ein injizierbarer Wirkstoff auf Basis von Poly-L-Milchsäure. Im Gegensatz zu klassischen Fillern füllt Sculptra nicht primär Volumen auf, sondern regt den körpereigenen Kollagenaufbau an. Die Haut wird über Wochen dichter, fester und elastischer.
Ja, Sculptra lässt sich gut mit anderen ästhetischen Behandlungen kombinieren. In unserer Praxis empfehlen wir häufig die Verbindung mit Hyaluron-Fillern, Botox oder Laserbehandlungen. Da Sculptra die Kollagenstruktur langfristig aufbaut, während Filler sofortige Volumeneffekte erzielen, ergänzen sich beide Verfahren ideal. Die genaue Kombination besprechen wir individuell im Beratungsgespräch.
Sculptra wirkt anders als klassische Filler: Da der Wirkstoff Poly-L-Milchsäure die körpereigene Kollagenproduktion anregt, baut sich das Ergebnis schrittweise auf. Erste sichtbare Verbesserungen zeigen sich meist nach 4 bis 6 Wochen. Das volle Ergebnis entfaltet sich über mehrere Monate und hält dann bis zu 2 Jahre an.
Sculptra eignet sich besonders für Patienten, die einen natürlichen, allmählichen Verjüngungseffekt wünschen. Klassische Anwendungsgebiete sind eingefallene Wangen, allgemeiner Volumenverlust und Hautlaxizität an Hals, Dekolleté oder Oberarmen.
In der Regel sind zwei bis drei Sitzungen im Abstand von vier bis sechs Wochen sinnvoll. Das Ergebnis baut sich langsam auf, nach etwa drei bis sechs Monaten ist der volle Effekt sichtbar. Diese Allmählichkeit ist für viele Patienten ein großer Vorteil, weil das Umfeld die Veränderung als natürlich wahrnimmt.
Die durch Sculptra angeregte Kollagenneubildung hält im Schnitt zwei bis drei Jahre, oft auch länger. Damit gehört Sculptra zu den länger wirksamen Bio-Stimulanzien in der ästhetischen Medizin.
Hyaluron-Filler wirken sofort und liefern direkten Volumeneffekt. Sculptra arbeitet langsamer, dafür über die körpereigene Kollagenbildung. Beide Verfahren ergänzen sich gut: Hyaluron für die gezielte Konturierung, Sculptra für die flächige Hautqualität.
Direkt nach der Behandlung können leichte Schwellungen und vereinzelt blaue Flecken auftreten, die sich innerhalb weniger Tage zurückbilden. Wichtig ist die regelmäßige Selbstmassage des behandelten Areals in den folgenden Tagen, um eine gleichmäßige Verteilung zu unterstützen.
Sculptra ist einer der zentralen Bausteine im Skin-Longevity-Konzept unserer Praxis. Statt einzelne Falten reaktiv aufzufüllen, geht es bei Skin Longevity darum, die Hautqualität langfristig zu stärken und den natürlichen Alterungsprozess zu verlangsamen. Genau das leistet Sculptra: dauerhafte Stimulation der körpereigenen Kollagenbildung. Im individuellen Jahresprotokoll kombinieren wir Sculptra häufig mit Polynukleotiden zur Hautregeneration, Genius Radiofrequenz-Mikroneedling für den Kollagenaufbau in der Tiefe und LaseMD Thulium-Laser für die Oberflächenerneuerung.
Sculptra gilt als sicheres, gut verträgliches Präparat. In den ersten Tagen nach der Behandlung können Rötungen, leichte Schwellungen, Druckempfindlichkeit oder kleine Blutergüsse an den Injektionsstellen auftreten. Diese Reaktionen klingen meist innerhalb weniger Tage ab. Selten kommt es zur Bildung kleiner, tastbarer Knötchen unter der Haut, die in der Regel nicht sichtbar sind. Mit den heute verwendeten, stärker verdünnten Präparaten und der konsequenten Eigenmassage nach der Behandlung ist dieses Risiko deutlich geringer als noch vor einigen Jahren. Bei Schwangerschaft, Stillzeit oder akuten Hautinfektionen im Behandlungsareal verzichten wir auf die Behandlung.
Sculptra basiert auf Poly-L-Milchsäure, einem Material, das in der Medizin seit Jahrzehnten eingesetzt wird, unter anderem als selbstauflösendes Nahtmaterial in der Chirurgie. Sculptra selbst ist seit 1999 in Europa CE-zertifiziert (Medizinprodukt der Klasse III) und damit eines der am längsten bewährten Bio-Stimulationsverfahren überhaupt. Die FDA-Zulassung in den USA folgte 2004 für die Behandlung der HIV-bedingten Lipoatrophie, 2009 dann für den ästhetischen Bereich. In unserer Praxis haben wir mit Sculptra langjährige Erfahrung und arbeiten nach den aktuellen Verdünnungs- und Injektionsstandards, die das Risiko von Nebenwirkungen wie Knötchenbildung deutlich minimiert haben.