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Wie behandelt man heute Besenreiser und Krampfadern?

Laserbehandlung von Venen
© Dr. med. Robert Kasten
Mit dem Laser können Besenreiser behandelt werden

19.05.2018  |   Dr.med. Carolin Morcinietz

In der Ultraschalluntersuchung wurde eine Venenschwäche festgestellt und nun stellt sich die Frage, welche Behandlung für Sie die beste ist. Laser sind inzwischen so gut wie die alte Strippingmethode, mit geringerem Aufwand.

Dr. med. Carolin Morcinietz

In der Praxis Dr. Kasten kann ich ihnen zur Behandlung ihrer Venenschwäche folgende minimalinvasive Behandlungsverfahren anbieten:

Zur Behandlung von Besenreisern und kleineren Krampfadern biete ich die Sklerotherapie an. 

Sie wird in den nationalen und internationalen Leitlinien als Behandlungsmethode der Wahl beschrieben. Es ist eine sichere, komplikationsarme und hochwirksame Methode zur Behandlung von Krampfadern.

Zur Behandlung größerer Krampfadern führe ich die ultraschallkontrollierte Schaum-Sklerotherapie durch. Sie zeigt eine gute Verträglichkeit auch und gerade bei älteren Patienten und bietet die Möglichkeit, sofort nach der Behandlung in den Alltag zurückzukehren. Die 5-Jahres-Erfolgsrate liegt bei 92% und das funktionelle Ergebnis entspricht dem der operativen Entfernung einer Krampfader. 

Sollten nach beiden Verfahren weiterhin optisch störende, oberflächliche Besenreiser zurück bleiben, kann zur Optimierung des kosmetischen Befundes abschließend eine transkutane Lasertherapie mit dem Laser durchgeführt werden.

Als modernste Therapieoption biete ich in der Hautmedizin Dr. Kasten die schonende und schmerzarme endoluminale Lasertherapie in örtlicher Betäubung an. Hierbei wird die kranke Vene von Innen behandelt und durch Hitze verschlossen. Ich verwende die ELVeS® Radial® 2ring slim Faser der Firma Biolitec. Ein deutsches Unternehmen, das seit fast zwanzig Jahren führend in der Lasermedizin ist. 

Ihre Vorteile gegenüber der klassischen „Stripping-OP“, das heißt dass die Vene in Vollnarkose gezogen wird, liegen auf der Hand. 

Sie haben während und nach dem Eingriff weniger Schmerzen. 

Es bestehen deutlich geringere Risiken für Nachblutungen, Wundinfektionen und Nervenschädigungen.

Der Eingriff erfolgt ambulant, ohne Vollnarkose, dauert je nach Behandlungsareal ein bis zwei Stunden und es entstehen im Anschluss keine wesentlichen Ausfallzeiten. Meist ist je Krampfader nur eine Behandlungssitzung erforderlich. 

Blutgerinnungshemmende Medikamente müssen nicht abgesetzt werden. 

Die Erfolgsquote ist mit der klassischen „Stripping-OP“ vergleichbar und liegt mit ca. 95% etwas höher als bei der Schaum-Sklerotherapie. 

Freuen Sie sich auf einen Sommer mit schönen, von Krampfadern und Schwellungen befreiten Beinen.