Corona Info - ACHTUNG: UNSERE ZUGANGSREGELN 

Liebe Patientinnen und Patienten,

wir sind wie gewohnt für Sie da und untersuchen und behandeln Sie in unserem gesamten Leistungsspektrum.

Sie können sich wie gewohnt sicher fühlen.

Wir bitten Sie als PatientIn kurz vor Ihrem Besuch einen Schnelltest auf CoV-SARS-2 zu absolvieren. So schützen Sie sich selbst und andere. Ein Vorzeigen Ihres (Selbst-)Testergebnisses am Empfang ist nicht nötig. Wir appellieren an Ihr freiwilliges Mitwirken und Ihr Verantwortungsbewusstsein. Herzlichen Dank für Ihr Verständnis.

Begleitpersonen und Besuchern können wir den Zutritt zur Praxis nur gewähren, wenn ein tagesaktueller Antigentest vorgelegt werden kann. Bitte halten Sie diesen bereit und zeigen ihn unaufgefordert am Empfang vor.

Diese Regelung gilt nicht für Begleitpersonen Minderjähriger. Die Regelung gilt auch nicht für Begleitpersonen von z.B. Demenzkranken und älteren, gebrechlichen Menschen.

Wir nutzen unsere großzügigen Räume optimal und achten wie immer sorgfältig auf alle Hygienemaßnahmen. Es stehen Ihnen nun drei große Aufenthaltsbereiche zur Verfügung. Im Obergeschoss haben wir einen ganz neuen Aufenthaltsbereich entstehen lassen.

Die aktuelle Corona-Verordnung des Landes Rheinland-Pfalz schreibt vor, dass Sie in den Aufenthaltsbereichen einen Mundschutz tragen und sich beim Betreten der Praxis die Hände desinfizieren. Wir haben Desinfektionsmittelspender für Sie bereitgestellt.

Wir bitten Sie, Ihren Termin zu verschieben, wenn Sie Fieber und/oder Husten haben oder sich krank fühlen.

Um die Wartezeiten in der Praxis zu verkürzen, muss Ihr Termin vorher vereinbart werden. Sie können Ihren Termin einfach online buchen oder auch stornieren.

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Botox in der Schwangerschaft?

Von Dr. med. Robert Kasten, Facharzt für Dermatologie (Hautarzt) in Mainz
Dr. med. Robert Kasten
Botoxbehandlungen in der Schwangerschaft führen nach der aktuellen Datenlage nicht zu einer Gefährdung des ungeborenen Kindes. In unserer Praxis führen wir in der Schwangerschaft jedoch keine kosmetischen Behandlungen durch.

Schwangerschaften erfolgen heute später, überschneiden sich mit kosmetischen Botoxbehandlungen

In der heutigen Zeit erfüllen sich Frauen ihren Kinderwunsch oft in einem späteren Lebensalter. Viele haben dann schon eine kosmetische Botoxbehandlung begonnen, die sie gerne fortführen möchten. Sie fragen sich dann, ob dies auch in der Schwangerschaft möglich ist.

Botox wirkt am Ort der Behandlung

Das Arzneimittel Botox besteht aus einem Eiweiß, das am Ort der Anwendung wirkt. Bei einer medizinischen oder kosmetischen Anwendung injiziert der Arzt das Medikament in die Haut oder in Muskeln um deren übermäßige Anspannung zu verringern. Botox entfaltet sein heilende oder kosmetische Wirkung vorwiegend am Ort der Injektion. Wirkungen auf den ganzen Körper sind äußerst selten. 

Um zum Embryo zu gelangen, müsste das Medikament die Plazentaschranke überwinden

 Das Kind im Mutterleib wird durch die sogenannte Plazentaschranke vor schädlichen Einflüssen geschützt. Diese Schranke wirkt wie ein Filter, der schädliche Substanzen herausfiltert. 

Keine Studien in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft werden grundsätzlich keine Studien durchgeführt, bei denen Medikamente auf ihre Sicherheit getestet werden. Deshalb stützt sich die Beurteilung der Verträglichkeit auf die klinische Beobachtung und Nachbeobachtung, wenn ein Medikament absichtlich oder unabsichtlich in der Schwangerschaft gegeben wurde. 

Erfahrungen mit wissentlicher oder unwissentlicher Anwendung 

Bei den veröffentlichten Anwendungen von Botox in der Schwangerschaft ist es bisher nicht einer Beeinträchtigung des Kindes gekommen. In den USA wurden Ärzte zu ihren Erfahrungen mit der Anwendung von Botox bei Schwangeren befragt. Von 396 Ärzten hatten 12 Ärzte zum Teil wissentlich Botox in der Schwangerschaft verabreicht. Bei den 16 betroffenen Schwangerschaften kam es zu keinen Fehlbildungen.

Botox wird häufig zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt.

Ärzte verwenden Botox viel häufiger zur Behandlung von Krankheiten als für kosmetische Verbesserungen. Bei den medizinischen Therapien werden viel höhere Dosen als bei den kosmetischen Behandlungen eingesetzt. Inzwischen finden sich zahlreiche Fallberichte über die medizinische Anwendung von Botox in der Schwangerschaft bei unterschiedlichen Krankheiten. Nicht selten wurde Botox bewußt injiziert, zum Beispiel um eine Operation zu verhindern. Bei all diesen Fallberichten wurden gesunde Kinder geboren.

Fazit

Die Daten der Untersuchungen lassen darauf schließen, daß eine Anwendung von Botox die Schwangerschaft nicht gefährdet. Eine Schwangerschaft muß daher nach einer Botoxbehandlung nicht abgebrochen werden. 

In unserer Praxis führen wir in der Schwangerschaft keine kosmetischen Behandlungen durch. Wir möchten, daß Schwangerschaften möglichst sicher ablaufen. Die kosmetischen Behandlungen in unserer Praxis weisen zwar ein hohes Sicherheitsprofil auf. Selten aber können zum Beispiel Schwellungen und Entzündungen auftreten. In der Schwangerschaft stehen deutlich weniger Behandlungsmöglichkeiten für diese Veränderungen zur Verfügung, so daß möglicherweise nicht die optimale Therapie möglich wäre. Deshalb  erfolgen in unsere Praxis auch keine Botoxbehandlungen in der Schwangerschaft. 

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