
| Auf einen Blick | |
|---|---|
| Anwendungsgebiete | Aktinische Keratosen, oberflächliche Basaliome, Morbus Bowen |
| Behandlungsdauer | 2 bis 3 Stunden inklusive Einwirkzeit des Photosensibilisators |
| Anzahl Sitzungen | Meist 1 bis 2 Sitzungen im Abstand von einigen Wochen, je nach Befund und Ausdehnung |
| Soziale Auszeit | 7 bis 14 Tage Heilungszeit mit Rötung und Krustenbildung |
| Betäubung | Meist nicht erforderlich, lokal kühlend bei Bedarf |
| Nachbehandlung | Feuchtigkeitsspendende Salbe und konsequenter Lichtschutz für mehrere Wochen |
FRAX-PDT ist eine Weiterentwicklung der klassischen photodynamischen Therapie. Vor der eigentlichen Belichtung erzeugt ein fraktionierter CO2-Laser (eCO2 von Lutronic) mikroskopisch feine Kanäle in der oberen Hautschicht. Dadurch dringt der lichtaktivierbare Wirkstoff deutlich tiefer und gleichmäßiger in das erkrankte Gewebe ein. Nach Belichtung werden die erkrankten Zellen gezielt zerstört, während gesundes Gewebe weitgehend geschont bleibt.
Bei aktinischen Keratosen, also Krebsvorstufen der Haut durch jahrelange Sonneneinwirkung. Bei oberflächlichen Basaliomen (heller Hautkrebs) und bei Morbus Bowen. Besonders geeignet ist das Verfahren bei größeren betroffenen Hautarealen, in denen eine vollständige chirurgische Entfernung nicht praktikabel wäre.
Der fraktionierter CO2-Laser (eCO2 von Lutronic) bereitet die Haut vor, indem er sie für den Wirkstoff durchlässig macht. Anschließend wird der Photosensibilisator auf das Behandlungsareal aufgetragen. Nach einer Einwirkzeit von wenigen Stunden wird das Areal mit einer Lichtquelle definierter Wellenlänge belichtet. Diese Belichtung aktiviert den Wirkstoff, der gezielt in den erkrankten Zellen wirkt und sie zerstört.
Die Wirkstoffaufnahme ist deutlich verbessert, dadurch ist die Behandlung wirksamer. Auch dickere Veränderungen lassen sich erfolgreich behandeln. Die Behandlung wird in der Regel besser vertragen als die klassische PDT, weil weniger Wirkstoff für ein gleiches Ergebnis nötig ist.
Direkt nach der Belichtung kann die Haut deutlich gerötet und geschwollen sein. In den folgenden Tagen bildet sich eine Kruste, die die Haut beim Heilen schützt. Nach 7 bis 14 Tagen ist die Heilung üblicherweise abgeschlossen. Konsequenter Lichtschutz nach der Behandlung ist verpflichtend.
Unsere Praxis ist eine reine Privatpraxis. Die FRAX-PDT ist als medizinisch notwendige Behandlung von aktinischen Keratosen, oberflächlichen Basaliomen und Morbus Bowen eine erstattungsfähige Leistung, die von den Kostenträgern (private Krankenversicherung oder Beihilfestelle) grundsätzlich übernommen werden sollte. Wir rechnen nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ab und setzen bei aufwendigen Behandlungen teilweise erhöhte Steigerungssätze ein. Aus diesem Grund kann es zu einer Teilerstattung kommen, den Differenzbetrag tragen Sie als Selbstzahleranteil. Wir besprechen die voraussichtlichen Kosten und den Erstattungsrahmen vor der Behandlung offen mit Ihnen.
Beratung und Aufklärung über Wirkprinzip, Ablauf und Erwartungen.
Vorbereitung der Haut mit fraktioniertem CO2-Laser (eCO2 von Lutronic), der mikroskopisch feine Kanäle erzeugt.
Auftragen des Photosensibilisators und Einwirkzeit von etwa drei Stunden, in der der Wirkstoff in die Hautschichten aufgenommen wird.
Belichtung des Behandlungsareals mit einer Lichtquelle definierter Wellenlänge, die den Wirkstoff aktiviert.
Nachsorge mit feuchtigkeitsspendender Hautpflege, konsequenter Lichtschutz und Kontrolle nach 4 bis 6 Wochen.
FRAX-PDT spielt eine besondere Doppelrolle in unserem Skin-Longevity-Konzept. Einerseits behandelt sie medizinisch wirksam aktinische Keratosen und Vorstufen von hellem Hautkrebs, andererseits erneuert sie die obersten Hautschichten und trägt damit zur sichtbaren Hautverjüngung bei. Diese Kombination aus medizinischer Prävention und ästhetischem Effekt macht FRAX-PDT zu einer wertvollen Säule der langfristigen Hautgesundheit.
Im Skin-Longevity-Jahresprotokoll wird FRAX-PDT individuell auf den Befund abgestimmt und kann mit Polynukleotiden zur Geweberegeneration, mit LaseMD zur Oberflächenerneuerung oder mit Sculptra zur Volumenstabilisierung kombiniert werden. Mehr zur Gesamtstrategie auf unserer Skin-Longevity-Übersichtsseite.
FRAX-PDT ist eine Weiterentwicklung der klassischen photodynamischen Therapie. Vor der Belichtung erzeugt ein fraktionierter CO2-Laser (eCO2 von Lutronic) mikroskopisch feine Kanäle in der Haut, wodurch der Photosensibilisator besser aufgenommen wird. Nach Belichtung mit einer Lichtquelle definierter Wellenlänge werden gezielt erkrankte Zellen zerstört.
Bei der klassischen PDT muss der Photosensibilisator allein die Haut durchdringen, was länger dauert und weniger gleichmäßig wirkt. Die FRAX-PDT bereitet die Haut mit dem CO2-Laser (eCO2 von Lutronic) vor, der Wirkstoff dringt tiefer und gleichmäßiger ein. Dadurch ist die Behandlung wirksamer und wird in der Regel besser vertragen als die klassische PDT.
Während der Belichtung kann ein Brennen oder Stechen auftreten. Mit Kühlung lässt sich das gut beherrschen. Im Vergleich zur klassischen PDT wird die FRAX-PDT meist sogar als angenehmer empfunden, weil die Wirkstoffaufnahme effizienter erfolgt und kürzere Belichtungszeiten ausreichen können.
Häufig reicht eine einzige Sitzung für ein gutes Ergebnis. Bei ausgeprägten oder dickeren Befunden kann eine zweite Sitzung im Abstand von 4 bis 6 Wochen sinnvoll sein. Das Behandlungskonzept besprechen wir individuell.
Bei medizinisch notwendiger Indikation (aktinische Keratosen, oberflächliche Basaliome oder Morbus Bowen) ist die FRAX-PDT eine erstattungsfähige Leistung, die von den Kostenträgern (private Krankenversicherung oder Beihilfestelle) grundsätzlich übernommen werden sollte. Wir rechnen nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ab und setzen bei aufwendigen Behandlungen teilweise erhöhte Steigerungssätze ein, um den tatsächlichen Aufwand und die fachliche Expertise angemessen abzubilden. Aus diesem Grund kann es vorkommen, dass der Kostenträger nicht den vollen Rechnungsbetrag, sondern nur einen Teilbetrag erstattet. Den Differenzbetrag tragen Sie als Selbstzahleranteil. Wir besprechen die voraussichtlichen Kosten und den Erstattungsrahmen vor der Behandlung offen mit Ihnen.
Vor allem lichtgeschädigte Areale wie Gesicht, Stirn und Kopfhaut, dort wo aktinische Keratosen besonders häufig auftreten. Auch Handrücken, Unterarme und Dekolleté lassen sich behandeln. Die Eignung des jeweiligen Areals besprechen wir bei der Untersuchung.