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Anfahrt Dermatologische Privatpraxis

Muttermal, Nävus entfernen lassen

Das Wichtigste für Sie im Überblick

Muttermal (Heilende Medizin)
Fakten
Wer ist betroffen

Fast jeder

Krankheitszeichen

stark bis nicht pigmentierte Hautmale, erhaben oder flach

Ursachen

Vererbung, UV-Licht

Behandlung

Exzision, Abtragung mit Radiowellen

Kosten pro Sitzung

meist 290- 590 €

Ihre Untersuchung und Behandlung bei auffälligen Muttermalen

1

Auflichtmikroskopische Beurteilung des Hautmals und Risikobewertung anhand der ABCDE-Kriterien.

2

Exzision und histologische Untersuchung des Präparats.

3

Besprechung des Befundberichts und individuelle Festlegung des Kontrollintervalls

Muttermale nennt man auch Leberfleck, Pfefferfleck, Pigmentmal oder Pigmentnävus

Ihr Behandlungsablauf bei Muttermalen

Symptome von Muttermalen

Muttermale erkennt man als bräunliche oder schwarze Flecken auf der Haut. Sie können schon bei der Geburt oder in den ersten Lebensjahren auftreten. Dann nennt man die Male kongenitale (angeborene) Nävi.
Meist entwickeln sich die Muttermale in oder nach der Pubertät.
Wenn Muttermale gereizt werden, können sie sich entzünden und dann schmerzen, jucken oder bluten.
Wenn sich solche Zeichen nicht innerhalb von zwei Wochen zurückbilden, sollten Sie kurzfristig einen Hautarzt aufsuchen. Dann kann abgeklärt werden, daß das Pigmentmal noch gutartig ist oder eine Entfernung erfolgen muss.
Pigmentmale entstehen in den ersten drei Lebensjahrzehnten und bilden sich oft im Alter zurück.

Ursachen von Muttermalen

Bei der Entstehung von Muttermalen spielt die erbliche Veranlagung eine große Rolle. Das bedeutet, dass man selbst eher Pfefferflecken entwickelt, wenn jemand in der Familie auch Muttermale aufweist.

Eine weitere wichtige Rolle bei der Entstehung von Muttermalen spielt das UV Licht aus der Sonne oder aus dem Solarium. Besonders die Sonneneinstrahlung in der Kindheit führt später zu mehr Pigmentmalen.

Diagnose von Muttermalen

Durch eine Untersuchung mit dem Dermatoskop und mit der Computer-Dermatoskopie kann der Hautarzt verdächtige Hautmale untersuchen. Gegebenenfalls kann eine Biopsie entnommen oder das verdächtige Hautmal gleich vollständig entfernt werden.

Wann Sie Hilfe bei Muttermalen suchen sollten

Wenn ein Hautmal neu auftritt oder ein Hautmal sich verändert, sollten Sie sich kurzfristig beim Hautarzt vorstellen.
Bei der Beurteilung Ihre Pigmentmale können Sie die ABCDE-Regel anwenden. Diese Regel kann Ihnen einen groben Anhalt geben, ob ein Pigmentmal gefährlich sein könnte.
Mit der ABCDE-Regel prüfen Sie folgende Merkmale:

A: Asymmetrie, gibt es unterschiedliche Bereiche in dem Muttermal?
B: Begrenzung, ist der Rand ausgefranst oder zackig?
C: Color, weist der Pfefferfleck mehr als zwei unterschiedliche Farben auf?
D: Durchmesser, wächst das Pigmentmal?
E: Erhabenheit, ist das Muttermal neu wulstig geworden?

Wenn Sie eine oder mehrere Fragen mit „Ja“ beantworten, dann sollten Sie kurzfristig einen Termin beim Hautarzt vereinbaren.
Die ABCDE-Regel versagt jedoch bei einigen Melanomformen und ersetzt deshalb nicht die regelmäßige Untersuchung beim Dermatologen.

Was versteht man unter dysplastischen Nävi?

Unter diesem Begriff fasst man Pigmentmale zusammen, die nicht mehr normal aussehen und ein höheres Entartungsrisiko aufweisen.
Wenn man einen dysplastischen Nävus hatte, besteht ein zweimal höheres Risiko ein Melanom (schwarzer Hautkrebs) zu entwickeln wie normal. Bei zehn dysplastischen Nävi hat man bereits ein zwölffach höheres Risiko für den schwarzen Hautkrebs. Deshalb sollten Patienten mit dysplastischen Nävi regelmäßig eine Video-Computer-Dermatoskopie durchführen lassen.

Das können Sie bei Muttermalen selbst tun

Sie sollten Ihre Hautmale einmal im Monat selbst überprüfen. Ihre Rückseite können Sie mit Hilfe Ihres Partners oder mit zwei Spiegeln untersuchen. Um abzuschätzen, ob Sie sich beim Hautarzt vorstellen müssen, können Sie die ABCDE-Regel anwenden (s.o. unter "Wann Sie Hilfe bei Muttermalen suchen sollten“)
Zur Vorbeugung von Hautkrebs sollten Sie die UV-Exposition durch Sonnenlicht reduzieren auf den Solariumbesuch verzichten. Vor allem in der Kindheit und Jugend sollten Sonnenbrände vermieden werden.

Behandlungsmöglichkeiten bei Muttermalen

Muttermale, bei denen man nicht sicher ist, ob sie noch gutartig sind, werden operativ entfernt. Die Wunde wird meist mit einer Naht verschlossen.
Das Pigmentmal wird dann zu einer feingeweblichen Untersuchung in ein histologisches Labor eingesendet. Erhabene Muttermale, die klinisch gutartig sind, können auch mit Radiowellen oder Laser schonend abgetragen werden. Dann ist auch keine Naht erforderlich.

So können Sie Hilfe bei uns finden für Muttermalen

Vereinbaren Sie einfach hier einen Beratungs- und Untersuchungstermin. Ganz viele Menschen haben bei uns bereits Hilfe für die Abklärung und Behandlung von Muttermalen gefunden.

Häufige Fragen / FAQ

Wann sollte ein Muttermal entfernt werden?

Aus medizinischer Sicht immer dann, wenn ein Verdacht auf Bösartigkeit besteht oder das Muttermal sich verändert. Aus ästhetischen oder funktionellen Gründen, etwa bei Reibung an Kleidung oder im Gesicht, kann eine Entfernung ebenfalls sinnvoll sein.

Welche Methoden zur Entfernung gibt es?

Verdächtige Muttermale werden grundsätzlich operativ herausgeschnitten, damit das Gewebe vollständig feingeweblich untersucht werden kann. Bei eindeutig gutartigen Muttermalen kommen alternativ schonende Verfahren wie das Abtragen mit Radiowellen in Frage, das ein sehr gutes ästhetisches Ergebnis liefert.

Bleibt eine Narbe zurück?

Bei jeder Entfernung verbleibt eine kleine Narbe, das ist nicht zu vermeiden. Mit narbensparender Schnittführung und sauberer Naht lässt sich das Ergebnis aber so unauffällig wie möglich gestalten. Bei Radiowellen-Abtragung ist die Narbe meist sehr fein und blasst über Monate weiter ab.

Tut die Entfernung weh?

Nein. Wir arbeiten in örtlicher Betäubung, die Behandlung selbst ist schmerzfrei. Nach Abklingen der Betäubung kann ein leichter Wundschmerz auftreten, der mit gängigen Schmerzmitteln gut zu beherrschen ist.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Bei medizinischer Notwendigkeit, also bei Verdacht auf Bösartigkeit, ja. Bei rein ästhetischer Entfernung handelt es sich um eine Selbstzahlerleistung. Die Kostenfrage besprechen wir vorab transparent.

Wie verhalte ich mich nach der Entfernung?

Die Wunde sollte sauber und trocken gehalten werden, körperliche Anstrengung und Sonne sind in den ersten Wochen zu vermeiden. Genaue Pflegeanweisungen bekommen Sie schriftlich mit nach Hause. Konsequenter Sonnenschutz auf der Narbe für mindestens sechs Monate ist besonders wichtig.

Dr. med. Robert Kasten

Verfasst & medizinisch geprüft von

Dr. med. Robert Kasten – Facharzt für Dermatologie

Mitglied: American Society for Dermatologic Surgery, Deutsche Gesellschaft für Dermatochirurgie, Deutsche Gesellschaft für Dermatologie.
Dr. Kasten ist seit 1998 in der ästhetischen und operativen Dermatologie tätig und leitet die Praxis Dr. Kasten Hautmedizin in Mainz.

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