Ausgerissenes Ohrläppchen FAQ

Dr. med. Kasten Hautmedizin GmbH
Elly-Beinhorn-Straße 2, 55129 Mainz
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Dermatologische Privatpraxis +49 6131 9197103

Prinzipiell jeder, dessen Ohrläppchen ausgeleiert oder ausgerissen sind. Mit unserer speziellen Methode können sogar gedehnte Tunnels verbessert werden. Menschen, die zu Keloiden neigen, einer besonderen Form der überschießenden Narbenbildung, sind oft nicht für diese Behandlung geeignet.

Mit unserer Methode können Ihre ausgeleierten Ohrlöcher nicht nur verschlossen werden. In den meisten Fällen kann sofort ein neues Ohrloch plastisch hergestellt werden. Nach etwa 2 Wochen können Sie schon medizinische Ohrstecker einsetzen, nach 6 Wochen Ihre eigenen Ohrstecker.

Die Betäubung erfolgt rein örtlich an den Ohrläppchen selbst. Sie sind also während der Behandlung wach und können sich mit Ihrem Operateur unterhalten.

Der Verschluss der ausgeleierten oder ausgerissenen Ohrläppchen dauert meist zwischen 30 bis 50 Minuten.

Nach dem Verschluss sind die Ohrläppchen geschwollen. Die Schwellung bildet sich in den ersten Wochen zurück. Die Narbe bessert sich in den folgenden Wochen. Meist ist die Narbe unauffällig und kann mit dem Ohrschmuck verdeckt werden.

Das Ohrläppchen bleibt dauerhaft verschlossen und auch das neu geschaffene Ohrloch ist von Dauer. Aber natürlich kann das Ohrläppchen erneut ausreissen, wenn zu schwerer Ohrschmuck getragen oder über Nacht im Ohrläppchen belassen wird. Wenn das Ohrläppchen dünn ist, hilft oft eine zusätzliche Auffüllung des Ohrläppchens mit Hyalurongel.

Direkt nach der Behandlung bleiben Sie eine halbe Stunde zur Beobachtung in unserer Praxis. Zwei Stunden nach der Behandlung sollten Sie nicht aktiv am Strassenverkehr teilnehmen.

Die Behandlung ausgerissener Ohrlöcher hat einen Wert ab 590 € für ein Loch und ab 890 Euro € für 2 Löcher. Tunnelverschlüsse haben einen höheren Wert.  Die Beratung und Untersuchung wird mit ca. 40 € in Rechnung gestellt.

Beim Verschluß eines ausgerissenen Ohrläppchens bestehen Risiken wie bei jeder Operation. Hierzu zählen zum Beispiel: Wundinfektion, Wundheilungsstörung, Narbenbildung und Wiederausleiern des Ohrlochs.