Übermässiges Schwitzen Hyperhidrose behandeln

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Dr. med. Kasten Hautmedizin GmbH
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Fakten
Wer ist betroffen

Jugendliche, Erwachsene.

Krankheitszeichen

Schweißflecken an der Kleidung, unangenehmer Geruch

Ursachen

Veranlagung, Stress, Angst vor Sichtbarkeit des Schwitzens führt zu stärkerem Schwitzen

Behandlung

Botox, Aluminiumchlorid, Iontophorese, Absaugung

 

Starkes Schwitzen, Hyperhidrosis

Starkes Schwitzen in den Achseln

Drei von hundert Menschen berichten über ein so starkes Schwitzen unter den Achseln, an Händen und Füßen oder im Intimbereich, so daß ihr Leben deutlich eingeschränkt ist.

Vor allem dem Schwitzen unter den Achseln heftet oft ein Stigma von mangelnder Hygiene und Unsicherheit an. Für die Betroffenen ist das besonders schlimm, da sich sich im Gegenteil besonders viel Gedanken um Sauberkeit und Reinlichkeit machen.

Die Sorge um das Schwitzen führt dann oft in der Tat zu einer Unsicherheit. Nicht selten werden Vermeidungsstrategien entwickelt, um nicht öffentlich Schweißflecken unter den Achseln zeigen zu müssen.

Wenn Aluminiunchlorid-haltige Deos nicht wirken, oder nicht vertragen werden oder wegen möglicher Risiken nicht gewünscht sind, stellen sich viele Patienten die Frage, ob eine Botulinum (Botox) Behandlung oder eine Schweißdrüsenabsaugung besser geeignet ist.

Starkes Schwitzen im Intimbereich

Starkes Schwitzen im Intimbereich kann zu Juckreiz und zu Entzündungen führen. Das Schwitzen tritt nicht nur nachts sondern auch tagsüber auf. Auch beim Sport oder in der Freizeit kann starkes Schwitzen im Intimbereich sehr störend sein.

Was kann man dagegen tun?

Babypuder kann etwas Abhilfe schaffen, genauso wie das Tragen von luftiger Kleidung. Aber oft reicht das nicht aus. Aluminiumchlorid kann das Schwitzen zwar deutlich reduzieren, aber es reizt gerade empfindliche Haut stark. Außerdem wurden in der letzten Zeit immer wieder Bedenken geäußert, dass diese Aluminiumchlorid schädliche Nebenwirkungen haben könnte.

Welche Möglichkeiten gibt es noch gegen Hyperhidrose im Intimbereich?

Eine Schweißdrüsenabsaugung kann in dieser empfindlichen Zone zu Gefäß- oder Nervenverletzungen oder sogar zu Vernarbungen oder Wunden führen.

Bezüglich einer Radiowellenverödung der Schweissdrüsen gibt es noch keine sehr weitreichenden Erfahrungen.

Gute Erfolge werden unserer Erfahrung nach mit einem Arzneimittel erzielt, das direkt in die überaktiven Schweißdrüsen injiziert wird.

Das Medikament ist im Intimbereich gut wirksam, obwohl es nur für die Anwendung des übermässigen Schwitzens in den Achseln zugelassen ist. Ein Applikation in der Leiste erfolgt also off-label im Rahmen eines Heilversuchs.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Behandlung des Schwitzens unter den Achseln mit Botox oder mit der Schweißdrüsenabsaugung.