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Melanom Basaliom Spinaliom

Informationen und Bilder von Ihrer Hautarzt Praxis in Mainz

Autor: Dr. med. Robert Kasten

Basaliome, Spinaliome, Melanome, Lichtschaden


Dr. med. Kasten: Wenn Sie eine Veränderung von Hautmalen entdeckt haben, sollten Sie sich umgehend zu einer Untersuchung vorstellen. Wir können Ihnen sagen, ob es sinnvoll ist, eine Gewebeprobe zu entnehmen. Hier finden Sie einen Überblick über die häufigsten Arten von Hautkrebs:

Melanom (schwarzer Hautkrebs)



Melanome treten inzwischen doppelt so häufig auf wie vor 10 Jahren. Aufgrund der guten Früherkennung beim Facharzt werden die meisten Melanome in einem frühen Stadium entdeckt, so dass sie heilbar sind. Mehr Informationen zum Melanom

Basalzellkarzinom (Basaliom)



Das Basaliom stellt die häufigste helle Hautkrebsart dar. Es streut fast nie, aber es kann  tiefere Schichten wie Muskeln, Knochen und bei entsprechender Lage Organe wie z. B. das Auge zerstören. Es tritt häufig im Bereich der Nase auf. In unserer Praxis kann die Behandlung operativ (z. B. mit Moh´s surgery, mikrographisch kontrolliert) und manchmal auch ohne OP erfolgen. Mehr Informationen zum Basaliom

Plattenepithelkarzinom (Spinaliom)



Das Spinaliom ist die zweithäufigste helle Hautkrebsart.  Das Spinaliom zeigt sich oft auf sonnengeschädigter Haut mit aktinischen Keratosen oder Morbus Bowen in der Umgebung oder auf Narben sowie auf lange nicht heilenden Wunden. Das Plattenepithelkarzinom kann manchmal streuen (metastasieren). Mehr Informationen zum Spinaliom

 

Was ist Hautkrebs?



Dr. med. Kasten: Hautkrebs wird als unkontrolliertes, abnormales Wachstum von Zellen in der Haut bezeichnet.  Wenn Hautkrebs früh erkannt und  behandelt wird, ist er fast immer heilbar. Deshalb ist es wichtig, dass Sie Ihren Hautarzt aufsuchen, wenn Sie Veränderungen auf ihrer Haut bemerken. Am häufigsten tritt der helle Hautkrebs auf und nicht der schwarze Hautkrebs (Melanom).

Dr. med. Kasten: Zeigen Sie Ihrem Hautarzt alle Hautveränderungen, die sich in Form, Farbe oder Größe verändern. Hautkrebs beginnt im allgemeinen als eine Veränderung in einem Pigmentmal oder einer schuppenden Veränderung, als kleine Wunde, die nicht heilt oder als eine neu entstandene Hautveränderung.
Ihr Hautarzt kann eine Gewebeprobe entnehmen, um herauszufinden ob Sie an Hautkrebs leiden. Das bedeutet, dass ein Teil der Veränderung entfernt wird und an ein spezielles Labor geschickt wird. Dort wird untersucht, ob in der Probe Krebszellen vorhanden sind.
Wenn dies der Fall ist, wird Ihr Arzt den kompletten Hautkrebs entfernen. Wenn dies chirurgisch geschieht, wird die Haut vorher örtlich betäubt, so dass die Entfernung des Hautkrebs schmerzlos erfolgen kann. Während der Entfernung sind Sie bei vollem Bewusstsein. Inzwischen stehen Ihnen jedoch auch nicht-operative Behandlungsmethoden zu Verfügung, wie z.B. die photodynamische Therapie (PDT). Wir können Ihnen sagen, welche Behandlungen bei Ihnen angewendet werden können.



Dr. med. Kasten: Wenn Sie einmal Hautkrebs gehabt haben, besteht ein höheres Risiko, dass Sie wieder Hautkrebs bekommen. Kontrollieren Sie Ihre Haut häufig und vereinbaren Sie regelmäßige Kontrolltermine bei Ihrem Hautarzt.
Hautkrebs wird meist durch UV-Strahlung ausgelöst. Sie können Ihr Hautkrebsrisiko reduzieren, wenn Sie vernünftig mit der Sonne umgehen und Solarien meiden. Sie sollten die Sonne in der Mittagszeit meiden, wenn die Sonnenstrahlung am stärksten ist. Verwenden Sie ein Sonnenschutzmittel mit einem UVA-und UVB-Filter und tragen sie lichtundurchlässige Kleidung sowie eine Kopfbedeckung, die auch die Nase und die Ohren schützt, z.B. einem breitkrempigen Hut.



Was verursacht  Hautkrebs?



Dr. med. Kasten: Hautkrebs wird meist durch UV-Strahlung verursacht. UV Strahlung ist Bestandteil des natürlichen Sonnenlichts aber auch von künstlichen Lichtquellen, wie z.B. Bräunungslampen im Solarium. 



Wie wird Hautkrebs diagnostiziert?



Dr. med. Kasten: Heller Hautkrebs zeigt sich im allgemeinen als Wucherung, die sich in Bezug auf Farbe, Form oder Größe ändert. Hierzu zählt auch eine wunde Stelle, die nicht heilt. Diese Veränderungen zeigen sich meist an den Körperstellen, die am stärksten der Sonne ausgesetzt sind, wie Gesicht, Hals, Rücken, Brust und Schultern. Am häufigsten tritt heller Hautkrebs an der Nase auf. 
Ihr Hautarzt wird eine Biopsie entnehmen um herauszufinden, ob Sie an Hautkrebs leiden. Das bedeutet, daß Gewebe aus dem Tumor entnommen und im Labor mikroskopisch untersucht wird. 



Was erhöht mein Risiko für Hautkrebs?



Dr. med. Kasten: Wenn Sie eine helle Haut haben, die zu einem Sonnenbrand neigt, haben Sie ein erhöhtes Risiko für Hautkrebs.
Ihr Risiko ist ebenfalls erhöht, wenn Sie ein Mann und über 40 Jahre alt sind, wenn Sie oder jemand in Ihrer Familie bereits Hautkrebs hatten. 
Weitere Risikofaktoren stellen eine starke Röntgenbestrahlung oder chemische Substanzen, wie z. B. Arsen, Kohle oder Teer dar. 



Wie wird Hautkrebs behandelt?



Dr. med. Kasten: Ihr Hautarzt wird den Hautkrebs komplett entfernen. Dies kann z. B. mit einem chirurgischen Eingriff ambulant erfolgen. Zusätzliche Sicherheit bringt die mikroskopische Untersuchung der Absetzungsränder (mikrographisch kontrollierte Chirurgie). Weitere Behandlungsmöglichkeiten umfassen die photodynamische Therapie (PDT), die Auskratzung in Kombination mit einer chemokaustischen Behandlung, die Vereisungsbehandlung (Kryochirurgie) oder die Behandlung mit einem Immuntherapeutikum. Seltener wird eine örtliche Chemotherapie oder einer Bestrahlung eingesetzt. Meist gelingt eine vollständige Heilung, gelegentlich kann der helle Hautkrebs erneut auftreten (rezidivieren). 
Nach der Behandlung sind Nachkontrollen erforderlich, um ein erneutes Auftreten rechtzeitig zu erkennen.

Kann Hautkrebs vermieden werden?



Dr. med. Kasten: Sie können das Risiko für hellen Hautkrebs durch einen vorsichtigen Umgang mit der Sonne oder anderen UV-Quellen (z.B. Solarium) verringern. Meiden Sie die Mittagssonne und verwenden Sie Lichtschutzcremes, Hüte und einen textilen Lichtschutz.  
Hier finden Sie weitere Tipps zur Vorbeugung. 




Ihr Dr. med. Robert Kasten

, Mainz