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Warum wir altern: Gutes Aussehen & Fruchtbarkeit

Warum altern wir?

05.11.2017| Dr. Robert Kasten

Männer und Frauen altern unterschiedlich.  Zudem werden viele Zeichen des Älterwerdens bei Frauen negativer gedeutet als bei Männern. Wissenschaftliche Studien belegen dies deutlich: Ein Mann mit grauen Schläfen wirkt erfahren und kompetent. Grau gesträhntes Haar bei einer Frau gilt hingegen oft einfach als unattraktiv und alt. Alterserscheinungen bei Frauen sind durchweg negativ besetzt, nicht so bei Männern. Aber warum ist dies so? Welcher Zusammenhang besteht zwischen Fruchtbarkeit und dem, was wir als „gutes Aussehen“ empfinden? 

Warum wir altern: Gutes Aussehen & Fruchtbarkeit

Männer und Frauen altern unterschiedlich. Zudem werden viele Zeichen des Älterwerdens bei Frauen negativer gedeutet als bei Männern. Wissenschaftliche Studien belegen dies deutlich: Ein Mann mit grauen Schläfen wirkt erfahren und kompetent. Grau gesträhntes Haar bei einer Frau gilt hingegen oft einfach als unattraktiv und alt. Alterserscheinungen bei Frauen sind durchweg negativ besetzt, nicht so bei Männern. Aber warum ist dies so? Welcher Zusammenhang besteht zwischen Fruchtbarkeit und dem, was wir als „gutes Aussehen“ empfinden?

Mann & Frau: 50 Jahre und doch nicht gleich alt?

Schaut man sich im Bekanntenkreis und Familie unter den Paaren um, fällt vielfach auf: In jüngeren Jahren unterscheiden sich gleich alte Paare nicht besonders, was die Alterseinschätzung angeht. Der Mann wirkt vielleicht sogar reifer und die Frau noch jugendlich mädchenhaft.

Im Alter um die 50 verschiebt sich das Bild. Viele Frauen wirken nun älter als ihre etwa gleichaltrigen Partner. Der sich sich einstellende Hormonabbau bewirkt bei Frauen sichtbare Veränderungen und zwar gerade im Gesicht. Ab etwa 40 Jahren, bei manchen auch erst ab 55, nimmt der Östrogenspiegel im weiblichen Körper rapide ab.

Wechseljahre und Hormonabbau

Östrogen ist maßgeblich für eine gute Durchblutung der Haut und deren Stoffwechsel verantwortlich. Mit den Wechseljahren sinkt der Östrogenspiegel, Wasser- und Fettgehalt der Haut nehmen ab. Die abnehmende Produktion von Kollagen und Elastin sorgt für einen Verlust an Straffheit und Elastizität. Die Haut verliert ihr pralles Aussehen und das jugendliche Strahlen. Sie erscheint dünner und knittriger.

Bei Männern hingegen gibt es keinen so einschneidenden Hormonabbau. Ein Mann bleibt viel länger fruchtbar als eine Frau. Spätestens mit Ende 50 sind alle Frauen in der Menopause angelangt und können auf natürlichem Wege keine Kinder mehr bekommen. Männer sind aber auch mit 70 durchaus noch in der Lage Kinder zu zeugen.

Fruchtbarkeit & Schönheit

Aus Sicht der Natur muss eine Frau in der Menopause nicht mehr attraktiv sein. Zum Zweck der Fortpflanzung ist sie nicht mehr dienlich. Das klingt so hart wie ungerecht. Es entspricht leider auch gar nicht unseren heutigen gesellschaftlichen Vorstellungen. Kaum eine Frau von 50 möchte heutzutage mehr als alt und unattraktiv abgestempelt werden. Frauen von heute leben ihre Sexualität viel ungezwungener als frühere Generationen aus. Die Zeit nach der Menopause bringt sogar eine neue Freiheit. Man kann sexuell aktiv sein, ohne sich um Verhütung kümmern zu müssen.

Auch stehen die meisten Frauen heute fest im Beruf. Es ist wichtig, als leistungsfähig, frisch und dynamisch wahrgenommen zu werden. Bleibende Attraktivität ist bedeutsam für Frauen, auch wenn sie die fruchtbare Zeit hinter sich gelassen haben.

Reifer Mann und alte Frau?

Mit dem Mann verfährt die Natur in der Regel gnädiger. Die meisten Männer altern gleichmäßiger. Sie bekommen zwar auch Mimikfalten und graues Haar, doch erleben sie nicht einen solchen Hormonumschwung. Das männliche Gewebe bleibt länger straff und die Hautstruktur verändert sich weniger schnell. Die männliche Haut ist von

Natur aus dicker und neigt daher weniger zu feinen Knitterfältchen und Erschlaffung.

Die Einstellung der Gesellschaft tut ihr übrigens, damit sich Männer mit dem Altern leichter tun. Graue Schläfen beim Mann gelten als Zeichen von Kompetenz, Lachfalten um die Augen als charmant, Runzeln auf der Stirn stehen für den smarten Denker.

Doch auch Männer geraten mehr unter Druck, frisch und leistungsfähig zu wirken. Die Schwerpunkte liegen allerdings anders. Nicht Jugendlichkeit um jeden Preis ist das Ziel, eher eine souveräne und leistungsstarke Ausstrahlung. Lesen Sie hierzu auch den Artikel: „Botox und Hyaluron für den Mann“.

Die Frau in der Menopause: Unfruchtbar aber nicht unattraktiv

Nicht alleine der Hormonabbau bestimmt unser Aussehen. Genetische Faktoren, Lebensweise und Sonneneinstrahlung spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Rauchen, erhöhter Alkoholkonsum, Stress, schlechte Hautpflege und zu viel UV-Belastung schaden der Haut − und somit der Attraktivität.

Mit einer gesunden Lebensweise, einer guten Ernährung und einer gezielten Hautpflege kann man also schon einiges erreichen und der Hautalterung vorbeugen. Lange galt die Gabe von Hormonpräparaten als Wundermittel gegen die Zeichen der Zeit in den Wechseljahren. Mittlerweile weiß man jedoch, dass diese Therapie nicht nur Positives mit sich bringt, sondern z.B. auch ein erhöhtes Brustkrebsrisiko.

Jugendliches Strahlen über 50

Cremes bekämpfen aber nicht wirklich wirksam den Volumenverlust der Haut oder glätten starke Mimikfalten. Gegen abgesunkene Partien, mangelnde Elastizität, ausgeprägte und Zornes- & Nasolabialfalten helfen wirksam Behandlungen mit Hyaluron und Botolinumtoxin, kurz „Botox“. Lesen Sie hierzu auch unseren Beitrag:

Zu jung für Botox und Hyaluronsäure?“.

Das Bild einer Frau um die 50 hat sich gerade im letzten Jahrzehnt doch sehr gewandelt. Frauen haben an Selbstbewusstsein gewonnen und stehen voll im Beruf. Sie begreifen die Wechseljahre nicht mehr als einen Endpunkt, sondern als eine weitere Lebensphase. Die Menschen werden immer älter. Jedes dritte Mädchen, das heute in Deutschland geboren wird, kann damit rechnen, über 100 Jahre alt zu werden. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt für sie bereits bei knapp 93 Jahren.

Eine heute 50-jährige Frau wird hierzulande etwa durchschnittlich 88,2 Jahre alt. Ungefähr 13 Prozent der in den 1960er Jahren geborenen Frauen werden ihren 100. Geburtstag erleben, zeigt die Studie des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung (MPIDR). 50 ist also die neue Lebensmitte und läutet nicht mehr das letzte Viertel oder Drittel unseres Lebens ein.

Die Natur hält mit der Schnelle unserer gesellschaftlichen Entwicklung nicht mehr mit. Die Wechseljahre haben sich nicht so relevant nach hinten verschoben wie die neue Lebenserwartung. Wer aber möchte die Hälfte seines Lebens als alt und unattraktiv gelten? Doch wir können etwas dafür tun, auch jenseits der fruchtbaren Jahre attraktiv und schön zu wirken.

Attraktivität auch jenseits der Fruchtbarkeit erhalten

Attraktivität und jugendliche Ausstrahlung dienen in der Natur der Arterhaltung. Jenseits der fruchtbaren Zeit liegt also der Fokus von Natur aus nicht mehr darauf, die äußere Schönheit zu wahren. Für die Fortpflanzung spielt es keine Rolle, wie attraktiv eine Frau jenseits des gebärfähigen Alters ist.

Doch zum Glück sind wir dem Voranschreiten des Alters nicht komplett ausgeliefert. Gerade in den letzten Jahren hat sich viel im medizinisch-kosmetischen Bereich getan. Fachärzte wie das Ehepaar Dr. Kasten haben einen ihrer Schwerpunkte darauf gelegt, Menschen zu einem attraktiven Äußeren zu verhelfen.

Lieber natürlich und in Würde altern?

Vom Altern in Würde spricht vor allem eine Gruppe gerne: Es sind die ganz jungen Menschen. Wenn man 50 ist, weiß man, dass ein bisschen Creme und vier Liter Mineralwasser am Tag keine grauen Haare entfernen und auch nicht die Zornesfalte glatt bügeln. Es ist nichts Würdevolles daran, ständig böse auszusehen und immer gefragt zu werden, warum man schlechte Laune hat.

Von einer Frau jenseits der 50 wird heute noch viel erwartet. Warum soll sie dabei buchstäblich „alt“ aussehen, wenn sie sich damit nicht wohlfühlt? Das Großartige ist doch die Freiheit entscheiden zu dürfen, wie natürlich wir altern möchten.

Selbst ein Mann dessen ergraute Schläfen noch positiv bewertet werden, kann erfahren, dass hängende Lider und ein müder Blick eben nicht attraktiv machen. Männer und Frauen möchten einfach auch über 50 noch positiv wirken. Eine Frau darf sich auch jenseits der fruchtbaren Zeit als volle Frau begreifen und auch so aussehen.

Die neuen 50+

Das Ende der Fruchtbarkeit muss nicht den Verlust der eigenen Attraktivität bedeuten. Heißt „in Würde altern“ nicht, dass wir uns dabei wohl fühlen? Dass wir akzeptieren, dass die fruchtbare Zeit vorüber geht und wir auch älter werden, uns aber weiter attraktiv fühlen dürfen?

Hyaluron & Botox für ein altersgemäßes Lebensgefühl

Frauen werden älter, sie arbeiten länger und stehen mitten im Leben, selbst wenn die Tage der Fruchtbarkeit vergangen sind. Wunsch ist es, so aussehen und zu wirken, wie sie sich uns fühlen. Medizinisch-kosmetische Maßnahmen wie Unterspritzungen mit Hyaluron und Botox unterstützen ein frisches, dynamisches Aussehen.

Nicht nur der Bekämpfung von Falten und dem Ausgleichen von Volumenverlust dient der Einsatz von Unterspritzungen mit Hyaluron und Botox. Durch großflächige Behandlungen mit speziellen Hyaluronpräparaten kann man dem Gesicht eine bessere Hautqualität zurückgeben. Auch Dekolleté und Hände können so wieder praller und weniger trocken wirken. Auch hier beraten sie die Spezialisten der Praxis Dr. Kasten gerne.

Forever young?

Es geht nicht darum, immer jung zu bleiben. Ziel ist es, sich mit medizinisch-kosmetischen Maßnahmen ein Aussehen zu erhalten, das im Einklang mit der eigenen Lebensphase und der Selbstwahrnehmung steht. Das ende der Fruchtbarkeit bedeutet nicht das Ende der Attraktivität.

Seriöse Spezialisten im Bereich der ästhetischen-medizinischen Maßnahmen − wie in der Praxis von Dr. Kasten − beraten Sie gerne.

Fruchtbarkeit und Attraktivität stehen von Natur aus in Zusammenhang, doch können mit entscheiden, wie attraktiv wir uns auch noch nach der fruchtbaren Zeit unseres Lebens fühlen.